Wie alles begann

Ein lang gehegter Traum ist wahr geworden: wir haben ein Haus gebaut.
Ein norwegisches Holzhaus.
Wir – das sind eine Familie mit drei Kindern.
Bild (13)

Unser Grundstück in Mecklenburg-Vorpommern war ursprünglich ein Außen- im Innenbereich. Sozusagen eine Baulücke, die keine war. Mit dem guten Willen der Gemeinde, viel Geduld, Bangen und Ausdauer wurde mit einer Innenbereichssatzung letztendlich doch noch das Baurecht geschaffen. Das Abenteuer Hausbau konnte also beginnen.

Die schönen skandinavischen Häuser mit den Holzfassaden hatten es uns schon immer angetan. Seit langem studierten wir Kataloge und Internetseiten zahlreicher Firmen. Besonders gefielen uns die Häuser von MaxHaus, Eksjöhhus und Akost.
Im März 2015 gab es ein erstes Gespräch mit der Fertighausfirma MaxHaus.
Unsere Wünsche: rot, 140qm, Veranda, Allrum, Schlafzimmer für alle.
Sogar den entsprechenden Grundriss hatte der Verkäufer gemeinsam mit uns geplant.
Es war einfach alles perfekt. Wir hätten jedoch auch über Geld reden sollen.
Wenig später die erste Kostenschätzung per Post – mit unseren Vorstellungen nicht im Ansatz zu vereinbaren. MaxHaus war für uns schlichtweg zu teuer.

Der zweite Anlauf dann bei der Firma Akost. Diese Firma stellt keine vorgefertigten Wände, sondern baut Holzhäuser vor Ort auf. Sozusagen Lego für Erwachsene.
Der Verkäufer, Herr Dalle, vermittelte einen engagierten und handfesten Eindruck.
Einer, der weiß wovon er spricht, ein Praktiker eben.
Wir hatten vorab Preislisten der Firma bekommen und sprachen relativ schnell über unseren Kostenrahmen und dazu passende Möglichkeiten. Es sah gut aus!

Am 24. April 2015 trafen wir uns im Musterhaus in Schöneiche, um alle Einzelheiten zu besprechen und den Bauvertrag vorzubereiten. Diesen wollten wir vor Unterzeichnung noch rechtlich prüfen lassen – man hört schließlich viel Schlechtes über blauäugige Bauherren und ihre Fehler.
Der Mann von der Verbraucherzentrale fand schnell wonach er suchte, und gab uns Tipps und Formulierungsvorschläge zur Änderung des Bauvertrags.

Im anschließenden Gespräch mit Akost wurde einiges davon in den Vertrag eingebaut, anderes eher abgetan; baut man doch in Norwegen mit Handschlag und gutem Glauben.
Wir hoffen, dass die Firmenphilosophie hält, was sie verspricht und vertrauen auf unser Bauchgefühl.

Der Haustyp heißt Axel Holz und hat eine riesige Terrasse. Dann sind da noch 4 Schlafzimmer, 1 Allrum, 1 Bad mit Wanne, 1 WC+Dusche, 1 Abstellraum oben, 1 Wohnzimmer mit offener Küche und eine kleine, aber feine Speisekammer.

Die Baugenehmigung hatten wir am 28. Juli 2015 bei der zuständigen Baubehörde eingereicht.
Danach wurde das Bestellprotokoll aufgesetzt. In diesem wählten wir die Außen- und Innentüren sowie die Türgriffe, Fenstergriffe und die Treppe aus.
Viele der Akost-Standard-Varianten sind sehr schön und entsprechen genau unseren Vorstellungen.
An einigen Extras kamen wir aber nicht vorbei: die weiße geschlossene Treppe, weiße Türzargen und Innenleisten.

Mehrkosten kamen als Anlage zum Bauvertrag dazu: die Baustraße mit Kranplatz war hierbei eine ganz wesentliche Geschichte.

Ende September 2015 wurde der Wasserzählschacht eingebaut, in der 3. Oktoberwoche 2015 waren alle wichtigen Versorgungsleitungen in Richtung zukünftiges Haus verlegt.
Die Baugenehmigung flatterte am 23. Oktober 2015 in unseren Briefkasten.
Die Tiefbauarbeiten starteten am 9. November, und am 23. November wurden Unmengen an Holz geliefert: der Hausbau konnte beginnen. Eine aufregende Zeit!

Seit Mai 2016 wohnen wir nun im norwegischen Holzhaus, das wir nun doch nicht rot gestrichen haben, sondern grau. Wir lieben dieses Haus, das im Laufe der Zeit immer schöner und behaglicher wird.
2017 ist ein Draußen-Jahr. Das Haus bekommt seinen Anstrich, Wege und Auffahrt entstehen, der Garten wächst und alles gedeiht.

Viel Spaß beim Stöbern in unserem Bautagebuch!

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2 Gedanken zu „Wie alles begann

    • Hallo Micha,
      wir hatten die Schwierigkeit, dass wir eine ziemlich lange Zufahrt zum Haus haben, die wir auch als Baustraße benutzen. Daher mussten wir vor deren Befestigung die ganzen Leitungen legen lassen. Das Stück bis zum Haus werden wir dann später noch überbrücken lassen. Ich hoffe, dass sich Euer Problem mit den Versorgern noch rechtzeitig lösen lässt, damit der Zeitplan nicht durcheinander kommt.
      Liebe Grüße

      Solvejg

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