Geduld ist eine Tugend…

… und wir üben uns darin.
Nachdem es zu Beginn des Hausbaus so schnell ging, dass wir einander manchmal kneifen mussten, damit uns nicht schwindelig wird, bremsen uns im Augenblick die Spezialisten für Sanitär und Elektrik aus. Seit der Freigabe des Hauses für die Eigenleistungen ist der Schwung scheinbar raus. Jedenfalls bei diesen beiden Gewerken stehen wir auf der Prioritätenliste nicht sehr weit oben. Wie lange es gedauert hat, bis die Heizung installiert und angeschlossen war! Da war der Estrich schon lange luftgetrocknet.
Im Augenblick warten wir und der Fliesenleger auf den Einbau der Wanne und der Dusche.

Die Elektriker müssen einen Lichtschalter im HWR verlegen, da dieser direkt im Bereich des Ausgusswaschbeckens installiert wurde. Auch sonst ist die Elektrik schon lange bereit zur finalen Montage.
Da werden Termine angekündigt, die dann verstreichen, ohne dass abgesagt wird.
Ich finde, es ist grundsätzlich kein Problem, wenn es mal etwas länger dauert. Aber diese Art der Unzuverlässigkeit macht schon recht mürbe.
Ach, und das richtige Fenster im Kinderzimmer 2 ist auch noch nicht da. Nachdem wir beim Bauleiter nachgehakt haben, steht der Einbautermin für Ende der nächsten Woche fest.
Vielleicht hat Akost uns anfangs zu sehr verwöhnt, was die Schnelligkeit betrifft…

Mit dem Fußbodenbelag ging es auch nicht so glatt wie gedacht. Ein Teil des Click-Vinyls hatte eine sogenannte Bananenform. Das bedeutet, die Planken waren aus dem rechten Winkel geraten und ließen sich daher nicht verlegen. Drei Wochen hat es gedauert, bis die Reklamation anerkannt und uns eine Ersatzlieferung geliefert wurde. Das nervt.

Aber das Ziel ist klar: wir wollen so schnell wie möglich fertig werden und einziehen. Ursprünglich war Ende April vorgesehen. Wir bleiben dran und wollen auf den letzten Metern den Mut nicht verlieren. Schluss mit der Meckerei und flugs zum Telefonhörer gegriffen…

Draußen wird es immer schöner. Nicht nur, weil die Sonne höher steigt. Die Gräben sind gegraben, der Boden geglättet, die erste Blumenwiese gesät. Die Natur erwacht und zwar mit Macht:

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Dream-Teams

In dieser Woche geht es im Haus zu wie in einem Bienenstock: der Tischler setzt Innen- und Außentüren ein, bringt überall Leisten an die Decke und an Türen und Fenster. Nebenan spachteln die beiden Maler was das Zeug hält und würden wohl gern sehen, dass der Tischler nicht ganz so schnell ist…
Dazwischen die Elektriker, die Kabel ordnen, Steckdosen und Lichtschalter anbringen, den Schaltkasten mit Inhalt füllen und die Übersicht behalten.
Heute beginnt der Fliesenleger schon damit, den Boden des Hauswirtschaftsraums zu grundieren.
Es geht also mit Riesenschritten voran. Wieder mal!

Innenausbau – Zeit für den Tischler

Weil ich mit dem Zählen der Bautage in der letzten Zeit immer mehr durcheinander kam, verzichte ich ab heute darauf. Schließlich will ich schreiben und nicht zählen!
Heute hat sich der Akost-Tischler in unserem Haus eingestellt. Zuerst hat er die schöne Haustür eingesetzt. Danach rief er uns an und befeuerte so unsere Neugierde auf die Fotos, die mein liebster Papa uns dann im Laufe des Abends schicken würde. Er notierte sich alle künftigen Fußbodenhöhen und hat dann fleißig im Haus gewirbelt.

 

Auch die Elektrischen waren da und haben das Kabelgewirr im HWR gezähmt.
Nun ist alles brav im Kasten.

 

34.+35. Bautag, blower door in the snow

Es ist kalt. Viel zu kalt. Jedenfalls für Estrich. Der kommt nämlich nur dann ins Haus, wenn es draußen nicht friert. Soll er sich doch nicht so haben, der Estrich!
Viel zu kalt ist es derzeit auch für die Einführung der Hausanschlüsse.
Gut – es ist Winter, und für Januar sind es perfekte Temperaturen. Also auf diesem Gebiet heißt es: Geduld üben und den passenden Moment abwarten.

Dafür kann ich heute mit dem Ergebnis des Blower-Door-Tests aufwarten!
Hier wird ein künstlicher Unter- bzw. Überdruck im verschlossenen Haus erzeugt und gemessen, wie viel Luft innerhalb einer Stunde nachströmt (so habe ich das jedenfalls verstanden). Das Ergebnis steht an der Wand zwischen HWR und Küche!
Ich glaube, unser Haus hat mit Auszeichnung bestanden.

 

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Legende: UD Unterdruck,                 ÜD Überdruck

Dann gibt es heute eine ganze Menge Fotos zu sehen, die ich hier einfach mal wild ausschütte:

 

Dieses Foto ist extra für Rico vom Holzhaus Atle:

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Einsatz von Schüttdämmung

Immer wieder hübsch anzusehen: die Kabelei.
Irgendwie steckt da eine Art von Poesie drin…

 

27.+28. Hausbautag – nach 6 Wochen

Die sechste Hausbauwoche ist geschafft! Das Dach ist dicht, die Rohinstallation für die Elektrik fertig, Leitungen für Sanitär- und Heizung sind verlegt. In den oberen Schlafzimmern sind an den Dachschrägen sämtliche Wände mit Gipskartonplatten versehen.
Fehlen noch die Heizschleifen der Fußbodenerwärmung in den Bädern, dann kann der Estrich eingebaut werden.

16.+17. Bautag – es wird hell

Und das im doppelten Sinne: einerseits bringen unsere fleißigen Akost-Jungs immer mehr von der Holzverkleidung an die Außenwände, so dass das vornehme Schwarz einem freundlichen Beinahe-Weiß weicht. Schön wird das!
Auch haben wir am Dienstag endlich mal alle Holzwürmer live gesehen und ihnen zur Stärkung belegte Brötchen und Kuchen mitgebracht – da wurden die Minen gleich noch mal so hell.
Und schließlich trafen wir uns auf der Baustelle mit unserer Elektrofirma Urban aus Stralsund. Es gibt aber auch Unmengen zu bedenken bei so einer Elektroplanung! Das Wichtigste hatten wir auf den Grundrissplänen schon vorbereitet und mit den Tipps der Fachleute fühlen wir uns nun auch richtig gut damit.
Auf dem Bau läuft indessen alles wie gehabt auf Hochtouren: es wird von Innen alles für die Elektro-, Heizungs- und Sanitärmontage vorbereitet, so dass damit ab 5./6. Januar 2016 begonnen werden kann.
Von Außen nimmt das Haus immer mehr Holzhausgestalt an, in Gedanken fangen wir schon an zu streichen…