46. Bautag – bereit für Neues

Gestern Abend waren sie schon fertig und – nicht mehr da! Unsere Zimmerer/Dachdecker/Trockenbauer. Irgendwie kann man gar nicht auseinander halten, was sie sind, weil sie alles können.
Ganz herzlichen Dank für eure tolle Arbeit! Das Haus sieht fantastisch aus!

 

Nicht zu vergessen, die Buddelei draußen. Auch das ist wichtig, damit es im Haus bald licht und warm werden kann…

Advertisements

Richtfest verpasst? Dann eben Hausfest!

20160203_140058

unser Richtbaum – sicher vertäut am Terrassenpfahl

Als am 23. November 2015 die ersten LKW mit Unmengen an Holz auf das Grundstück fuhren, war die Vorfreude groß und wir wussten, dass es zügig vorangehen würde.
Ein zünftiges Richtfest zu feiern, haben wir dann aber aus eigenen Zeitgründen nicht geschafft. Die Akost-Bauleute waren einfach zu schnell!

Doch feiern muss sein! Und so wurde aus dem verpassten Richtfest gestern kurzerhand ein Hausfest.
Weil viele unserer Freunde in der Woche keine Zeit hatten, wurde am Samstag schon mal probehalber vorgefeiert. Sehr schön!


Wir bedanken uns bei allen, die geholfen und uns bisher bei unserem großen Projekt begleitet haben. Danke sagen wir dem gesamten Akost-Team, das von der Planung bis jetzt großartige Arbeit geleistet hat! Danke, lieber Papa, der du fast jeden Tag auf der Baustelle bist, um mich mit aktuellen Fotos und Informationen zu versorgen! Danke, liebe Mama, die du so tolle Suppe gekocht und unglaublich schicke Lachsröllchen gezaubert hast. Danke, lieber Horst, der du so viele Bouletten gebraten hast, die natürlich schon am Samstag restlos verspeist wurden!
Danke für die vielen Glückwünsche, Blumen, Schwedenfeuer und Gutscheine für Baumarkt &Co! Danke fürs Kommen und Feiern!


Es waren ganz wunderbare Abende auf der riesigen Terrasse, wo Wind und Wetter kaum zu spüren waren.
Wirklich schade, dass unser Zimmerer, der seit dem ersten Tag dabei ist, krank war. Auch der Bauleiter konnte nicht kommen. Egal – Tränen trocknen, Nase putzen, Grill anschmeißen und Glühwein übers Feuer hängen! Es war dann noch eine Menge Suppe übrig, über die sich unsere Trockenbauer heute Mittag noch mächtig gefreut haben…
Gute Besserung, Rosi!

20160202_114417

Segelboote, Treibholz und Hühnergötter. Wie gemacht für unser Haus!

 

 

39.-42. Bautag – Was für eine Woche!

Nach 9 Wochen Bauzeit sieht es in unserem Haus so aus:
Die äußere Wandverkleidung inklusive der Fensterumrandung ist fertig, die Terrassendecke geschlossen. Innen sind viele der Wände mit Gipskartonplatten versehen. Außerdem ist seit Dienstag der Estrich drin und braucht nun etwas Zeit, um sich an seine neue Umgebung zu gewöhnen- nein, natürlich um fest zu werden.
Das ist auch der Grund, weshalb heute, an einem ganz normalen Freitag, keine Arbeiter vor Ort sind. Das hatten wir bis jetzt noch nie!
Ursprünglich, also nach der allerersten Terminschätzung zu Baubeginn, sollte heute die Hausübergabe stattfinden. Das verschiebt sich nun etwas nach hinten. Für uns aber gar kein Problem, weil uns dieser Termin doch reichlich sportlich schien.

Hier erst mal die Foto-Ausbeute dieser Woche.

36.-38. Bautag – Terrrrrrrrrrasse!!!

Bei Micha, der den Bernd in Oderhavel baut, habe ich immer ganz neidvoll (jetzt kann ich es ja zugeben) geschaut, wie er bei Sonnenschein mit einem Bierchen in der Hand auf seiner schönen Terrasse sitzend die Aussicht und die Vorfreude auf den Einzug genießt.
Jetzt können wir das auch machen. Guckt Ihr hier:


Auch Innen wurde kräftig gewirbelt. Mit den Gipskartonplatten wirkt alles noch heller und größer. Genau wie Du es vorausgesagt hast, Rico!

24.-26. Hausbautag – Innenleben

Es ist wieder Leben auf der Baustelle eingekehrt. Die Gewerke geben sich die Klinke in die Hand: Dachdecker, Zimmerer, Elektriker und Installateure – alle sind sie da, kommen sich auf seltsame Weise nicht in die Quere und lassen sich auch von den eisigen Januartemperaturen nicht abschrecken.

Am Montagabend habe ich mich noch mit Christian Preller, dem Mann für Heizung und Sanitär, getroffen und besprochen, wo die Heizkörper sein sollen, wo der Außenwasserhahn angebracht wird, welche Wasch- und Duschbecken, wie groß die Badewanne, …
Ab heute hat er dann losgelegt und auch hier geht alles Ratzifatzi.

Die Elektriker ziehen kilometerweise Kabel durch Decken und Wände.
Ein undurchsichtiges Gewirr von Leitungen, aber ich bin zuversichtlich, dass die Elektrischen ihre Pläne gut kennen und alles lesen können. Für mich jedenfalls nicht zu ergründen.

Den Überblick behalten auch die Innenausbauer. Es wird gedämmt, beplankt, geschraubt und gehämmert.

Der Dachdecker wäre heute bestimmt fertig geworden, wenn genug Dachziegel dagewesen wären. Nun hat er aus den unteren Reihen einige Ziegel heraus genommen, damit er ganz oben das Dach dicht bekommt. Das finden wir sehr clever, zumal es im Brandenburgischen schon kräftig geschneit hat.

Die Fotos sind nicht scharf, aber aktuell. Das muss für den visuellen Eindruck erst mal reichen.

Zeit zum Runterkommen, Zeit zum Planen

Das neue Jahr ist nun schon drei Tage alt. Dabei fühlt es sich noch gänzlich unverbraucht und  herrlich zeitlos an. Diese ersten Tage des Jahres, frei von Terminen und guten Vorsätzen, sind wie frisch gefallener Schnee. Die Welt scheint leiser zu sein, sich langsamer zu drehen.
Gut; das wird sich schlagartig mit Beginn der neuen Woche ändern, aber vielleicht kann man sich doch etwas von diesem Zwischen-den-Tagen-Gefühl bewahren? Wir werden sehen!

Weil es uns trotz all der Ruhe in den Fingern kribbelt, haben wir so um die 15 Bäder geplant und wieder verworfen: wir brauchen ja nur zwei…
Unser etwa 3 qm kleines Bad im Erdgeschoss müssen wir optisch unbedingt „vergrößern“. Wir wollen auf dem Fußboden helle  Vinylplanken Nr. 12 von Classen verlegen, in der Dusche und rund um den weißen Waschschrank weiße Fliesen und an der restlichen Wand die Farbe sanfter Morgentau von Alpina.
Das Bad oben ist mit seinen beinahe 8 qm fast luxuriös groß, so dass wir hier ein wenig mehr Spielraum und Platz für dunklere Badmöbel haben. Als Fußboden gefällt uns von Classen Vinyl Neo Nr. 11 und nicht nur des Namens wegen die Wandfarbe Dächer von Paris.
Aber wer weiß – vielleicht haben wir in drei oder vier Tagen schon wieder neue Bäder im Kopf? Doch Bodenfliesen? Doch einen knallroten Unterschrank fürs Waschbecken? Doch einen dunkleren Vinylfußboden? Wir sollten das Ganze bald dingfest machen, denn mit steigender Auswahl sinkt meine Entscheidungsfreudigkeit exponentiell.
So, jetzt gieße ich mir einen schönen Rotwein ein und stoße mit meinem Liebsten auf unsere neuen Ideen an! Machts Euch schön- Eure Solvejg!

18.- 20. Bautag – Bautagebuch in der Vorweihnachtszeit

Irgendwie habe ich das Gefühl, gerade auf zu vielen Hochzeiten zu tanzen. Es gibt tausend Dinge zu bedenken und vorzubereiten. Schön ist, dass das Bauen scheinbar von ganz allein läuft. Für das Bautagebuch hatte ich mir vorgenommen, regelmäßig Beiträge zu schreiben und Fotos zu zeigen.
Wenn das so flüssig ginge wie der Hausbau …
Und zum ersten Mal in der Vorweihnachtszeit freue ich mich darüber, dass es keinen Schnee gibt. Am Montag werden nämlich die Dachdecker anrücken. Das Dach kommt sozusagen als Weihnachtsüberraschung! Fein, fein.

So sieht es nun bei uns nach 4 Wochen Bauzeit aus:

 

Hier noch die Fotos von Tag 18 und 19:

15. Bautag – 3 Wochen geschafft

Heute hatten wir bei Tageslicht endlich einmal Muße, in alle Ecken des Hauses zu krauchen.
Irgendwie kommt man aus dem Staunen überhaupt nicht mehr heraus:
die Außenwände sind von innen komplett mit Dämmwolle versehen und zum Teil schon mit Folie abgedichtet. Die Lüftungsrohre sind installiert. Alles sieht super verarbeitet aus und  man hat das Gefühl, in einem richtigen Haus zu stehen. Nun hat man langsam auch ein Gefühl für die Dimensionen der Räume.

 

Details der Holzverbindungen sind für sich schon sehenswert und interessant:

 

Im Dachgeschoss sieht es gerade so aus:

 

Und wenn man sich auf die Rüstung traut, gibt es ganz besondere Ansichten:

 

 

11.-14. Bautag – Fenster satt

Auf unserer Baustelle wird es immer belebter: nun schaffen schon vier fleißige Akost-Arbeiter an unserem Haus.

Am Montag kamen die Fenster und Türen an, ebenso wie das Holz für die Fassade. Jedenfalls gab es eine Menge neues Material, so dass der ganze Bauplatz voll war.
Die Sonne schien warm und freundlich wie im Frühling. Beste Gelegenheit, sie ein wenig ins Haus zu bitten: die Öffnungen für Türen und Fenster sind vorbereitet.

Am Dienstagnachmittag waren die Fenster und Türen schon alle eingebaut. Noch fehlen die abnehmbaren Sprossen, aber wir haben ja Phantasie 🙂

Am Mittwoch und Donnerstag ist wieder viel passiert:
die Außenwände sind von innen gedämmt worden und von außen umgibt sie nun eine schwarze Hülle. Hierauf werden demnächst Latten genagelt, die dann die Holzfassade tragen werden.
Das schwarze Haus verströmt nun eine geheimnisvoll dunkle Aura.
Wie doch Farben den Charakter verändern!