Wochenend und Sonnenschein

Jetzt ist es soweit: wir haben Rücken! Dafür liegen nun viele Geröllsteine ums Haus gut verteilt, sogar  einige große Hühnergötter sind dabei. Die sollen ja Glück bringen…


Und während die frisch vorgezogenen Fensterbank-Pflänzchen noch zu zart und empfindlich fürs Freiland sind, durften in das Staudenbeet erst einmal hübsche bunte Frühlingsboten einziehen.
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tausche Winterblues gegen Frühlingserwachen

Seit Wochen kribbelt es in den Fingern. Sobald sich auch nur ein einziger Sonnenstrahl hinter den grauen Wolken hervor wagt, scheint der verregnete und nasskalte Vortag vergessen zu sein. Plötzlich ist da eine Energie und der Drang, Bäume auszureißen. Oder den ganzen Garten umzugraben. Gestern noch wollte der Winter nie enden…

Also Frühling herbeigelockt und ein Staudenbeet geplant.
Standort, Boden, Sonne, Blühzeit und -farbe, Höhe und Platzbedarf der Pflanzen: das Netz steckt voller Ideen und Anleitungen. Und wenn man nicht abwarten kann, dann fängt man eben schon im Februar an: Anzuchterde, Samen und reichlich Platz für Kistchen und Töpfchen auf den Fensterbrettern.

Nach nur 4 Tagen zeigte sich die Färberkamille, einen Tag später die Stockrose. Katzenminze, Rittersporn, Lupine, Bartnelke, Blaukissen, Gartenskabiose und Akelei – das meiste wächst so wie es soll. Nun kann der Lenz kommen. Zeit für den Frühlingsschrei!

 

neue Wege

Die Sandlandschaft rund ums Haus war im Sommer ganz nett, aber mit dem Herbst kam der Regen. Und mit ihm der Matsch. Merkwürdigerweise wirkt unser Haus wie ein Schlamm- und Sandmagnet. Ob das eine Reklamation bei Akost rechtfertigt?

Das bleibt ungewiss, aber es war ein Grund, die für das Frühjahr geplanten Außenarbeiten so schnell wie möglich vorzuziehen. Weil der Weg zwischen Straße und Haus wirklich lang ist, stand die Frage nach ästhetischem und bezahlbarem Wegebau im Vordergrund. Geliebäugelt hatten wir ja mit einer romantisch knirschenden Kiesauffahrt. Nach Beratung durch den Garten- und Landschaftsbaubetrieb fiel die Wahl jedoch auf eine wassergebundene Wegedecke. Preisgünstiger als Pflaster lässt diese sogar eine Versickerung des Regenwassers in Maßen zu. Im Vergleich zur Kiesschicht entstehen wesentlich geringere Fahrgeräusche und auch Laubharken und Schneeschieben sind unkomplizierter. Und das Ganze sieht vor allem auch gut aus, finden wir.

Ab Mitte November nutzten wir die frostfreie Zeit, um die Auffahrt und die Wege mitsamt Einfassungen herrichten zu lassen. Und weil die Firma das so gut und schnell erledigt hat, orderten wir kurzerhand den Spritzschutz rund ums Haus, die Stellfläche fürs Auto und ein Podest vor dem Nebeneingang dazu.
Das ist wie ein Kaufrausch beim Shoppen, obwohl man nur eine neue Hose brauchte. Oder wie Nur-die-Spitzen-schneiden beim Friseur, und plötzlich sind die Haare kurz.
Wir sparen ab nun beim Hosenkauf und Haareschneiden und freuen uns über unser (fast) fertiges Umland.

 

 

Nachtrag 17.03.2017

Hier noch einige Detailfotos unserer Wege: