Hallo Amt!

Wenn so ein Bauprojekt in die heiße Phase geht, also alle Signale auf Einzug! stehen, dann gibt es einige Dinge, die nicht auf die lange Bank geschoben werden sollten.
So mussten wir spätestens 2 Wochen vor dem Einzug die Bauvollzugsanzeige an den Landkreis schicken. Und damit nicht genug: Bau-Endabnahme, Ummelden, Antrag auf Einmessung des Gebäudes beim Vermesser, Antrag auf Mülltonnen, Benachrichtigen der Versicherung, Bestätigung nach Baudurchführung an die KfW-Bank.
Strom, Wasser, Abwasser und Gas mussten nicht extra angemeldet werden, das lief alles wie von selbst. Den Gaslieferanten hatten wir allerdings schnell gewechselt, da die Preise im Grundversorgertarif jenseits von Gut und Böse lagen.

In die Rubrik „Heiteres aus der Amtsstube“ gehört ein Schreiben der Gemeinde, Amt für zentrale Verwaltung/Finanzen, Sachgebiet Steuern.
Zitat: „Vor ein paar Wochen haben Sie sich in der Dingsstraße X … angemeldet. Nach unseren Unterlagen ist das zuvor genannte Grundstück …  nicht bebaut. In der Angelegenheit bitte ich Sie, sich … mit mir in Verbindung zu setzen.“
Einen Anruf später war dann auch der Steuerfestsetzer im Bilde. Wir lernen daraus, dass alles seine Zeit braucht und dass eine gute Kommunikation nicht unterschätzt werden sollte.

Sommer im Holzhaus

Wenn ich am frühen Morgen aufstehe, die Tür zur Terrasse öffne, tiefe Atemzüge und einen weiten Blick auf Wolken und Wiese nehme, dann muss ich mich manchmal kneifen. So schön ist das!

Unser erster selbst gepflanzter Baum ist eine Gute Luise. Auf dass sie groß und stark werde und süße, saftige Birnen trage!

Alle Johannisbeerbüsche haben die Bauzeit gut überstanden, Giersch und Brennnessel wachsen prächtig, die erste Hortensie ist in der Erde. Auf dem Wildhügel kämpfen Korn- und Ringelblume, Mohn und Kamille gegen Melde, Quecke & Co. Wenn ich hier nicht unterstützend eingreife, haben es die Naturschönheiten echt schwer…

Auf der Terrasse kann man übrigens wunderbar Crocket spielen: