Träume werden wahr

Die erste Nacht im neuen Haus! Am Pfingstsamstag hatten wir es also geschafft.
Den Transporter bis unters Dach hoch beladen, ein Hänger voller Betten und Matratzen.
Ausgerüstet mit Staubsauger, Handfeger, Schrubber und gefühlten 1003 Putzlappen ging es dem letzten Baustaub und den Farb- und Kleberesten an den Kragen.
Hausarbeit kann wirklich Spaß machen, wenn man ein solch schönes Ziel vor Augen hat. Sogar alle unserer Kinder wirbelten fleißig mit, die sich ansonsten von derartiger Arbeit so fern wie möglich halten, wenn nicht elterlicher Zwang sie nötigt.
Nach dem ganzen Schrauben und Buckeln und Putzen war das „Erste-Mal-im-Haus-schlafen“ die Belohnung schlechthin.

Die Fenster sind nicht nur Augenweiden, sondern – und jetzt spricht die praktisch veranlagte Hausfrau – lassen sich auch richtig gut saubermachen. Nicht genug, dass man die Sprossen ausklappen kann, die ganze Verarbeitung der Fenster macht das Putzen zum Kinderspiel.

Weil wir keine Dachfensterliebhaber sind, haben wir in den oberen Zimmern sehr große Drehkippfenster einbauen lassen. Sie bestehen neben dem normalen Fensterflügel aus einem festen Glaselement, das sich optisch dem Fenster anpasst. Hell und wunderbar!

Leider kann man nicht einfach Schnipp! machen. Alles scheint länger zu dauern als gedacht. Aber mit jedem Schritt kommen wir der Sache näher: die Küchenmöbel warten nur noch auf die Arbeitsplatte.
Weil wir erst aufbauen und dann noch mal messen wollten, haben wir die Arbeitsplatte nicht rechtzeitig geordert. Glücklicherweise gibt es aber im benachbarten Hauswirtschaftsraum ein Waschbecken mit Warmwasser-Anschluss. So ist die Küchenübergangsphase eben ein wenig rustikal.
Bis alles an Ort und Stelle sein wird, dauert es eben seine Zeit.

Was man in der ersten Nacht unter einem neuen Dach träumt, soll wahr werden. Bloß schade, wenn man sich nicht oder nicht so richtig daran erinnern kann.
Wahrscheinlich schläft man nach einem Einzug ohnehin wie ein Stein, weil Körper und Geist heftig nach Regeneration verlangen.
Sei’s drum – Traum geträumt im Traumhaus!

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Badewelten und Küchenträume

Eigentlich wollte ich nach drei oder vier Aufbautagen stolz die Fotos der fertigen Küche hochladen.
Aber gut Ding will Weile haben und Ungeduld macht es nicht besser. Inzwischen haben wir uns eingefuchst und können die Schubladen sozusagen im Schlaf aufbauen. Aber dass das trotzdem immer alles so lange dauern muss…

Seit dem vergangenen Mittwoch sind unsere Bäder toilettenmäßig voll erschlossen.


Das blaue Baustellenörtchen brauchen wir nun nicht mehr.

Endspurt

Wenn man die Küchenmöbel aufbaut, ist es schon fast ein bisschen wie einziehen.
Jetzt zeigt sich, ob man am 3D-Planer richtig gemessen, geschoben und visualisiert hat. Was sich auch zeigt ist, dass man miteinander Dinge auf die Beine stellen, dass man gut miteinander arbeiten kann. Wir lieben es, Möbel zusammenzuschrauben. Hätten wir nur ein wenig mehr Zeit! Leider ist an den normalen Wochenenden nicht so viel dran. Dreht da etwa jemand an der Uhr?
Aber es gibt gute Nachrichten – zwei lange Wochenenden stehen uns bevor!!!
Carpe diem et noctem!IMG_6112